Interaktive Web3D-Visualisierung
Hochgebirge der Erde

Geographisches Institut
Humboldt-Universität zu Berlin

Sommersemster 2005

INTERAKTIVES Web3D-MODELL
Matterhorn
 
Das Matterhorn oder, italienisch, der Monte Cervino, ist mit 4.478 Metern der vierthöchste Berg der Schweiz. Aufgrund seiner imposanten Pyramiden-Form gilt der Berg als Wahr-zeichen des Alpenlandes. Es wurde sogar als Praline verewigt. Die Toblerone aus Schweizer Schokolade ist in ihrer Form dem Matterhorn nachempfunden. es-29.7

GEOGRAPHISCHER HINTERGRUND
Ein Gipfel - zwei Spitzen
 
Das von Gletschern umgebene Matterhorn liegt in den Wal-liser Alpen zwischen Zermatt und Breuil am Schnittpunkt zweier Alpen-Pässe, des SW-NE-gerichteten Hörnli-Lion-Grats und des von NW nach SE verlaufenden Zmutt-Furgg-Grats. Durch rückschreitende Erosion sogenannter Kargletscher an allen vier Seiten des Felsmassivs ist die charakteristische pyramidenartige Form entstanden.

Das Matterhorn, das direkt an der Grenze zwi-schen der Schweiz und Italien liegt, hat zwei Spitzen. Beide sind durch einen kleinen Grat miteinander verbunden und liegen nur wenige Meter voneinander entfernt. Den Gipfel be-anspruchen die Schweizer für sich. Das italienische Matterhorn ist einen Meter niedriger als das Schweizer, besitzt dafür aber das Gipfelkreuz.
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BESTEIGUNG DES HORNS
Hoch Hinaus
 
Unter den wichtigsten Schweizer Gipfeln, war das Matterhorn der letzte, der von Bergsteigern bezwungen wurde. Seit seiner Erstbesteigung am 14. Juli 1865 sind etwa 400 Bergsteiger beim Versuch, den Berg zu erklimmen, ums Leben gekommen. Dennoch ist das Matterhorn der meistbe- stiegene Viertausender Europas.
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KARTENGRUNDLAGE
Matterhorn, Blatt 1347,                 Maßstab 1:25.000,
Landeskarte der Schweiz, Bundesamt für Landes- topographie

MODELL ERSTELLT VON
Edda Schlager & Martin Heller
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                        *in Arbeit

2005 Humboldt-Universität zu Berlin, Geographisches Institut
Fachbereich "Geomorphologie, Bodengeographie und Quartärforschung"